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Award # 2016
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Danke für Ihre Teilnahme! Der Gewinner wird am 09.09.2016 bekannt gegeben.

KlimaHaus AWARDS 2016

Am 9. September 2016 um 18:00 Uhr findet im Schloß Maretsch in Bozen die Prämierung der besten KlimaHäuser statt, die 2015 von der KlimaHaus Agentur zertifiziert wurden.
Der KlimaHaus Award ist eine alljährliche Veranstaltung, die im Zeichen des Dankes an alle Bauherren, Planer, Handwerker und Bauunternehmen steht: Sie sind es, die den KlimaHaus Gedanken fördern und damit Energieeffizienz, Wohnkomfort und Klimaschutz vorantreiben.

Neben den Preisen der Fachjury wird das dritte Mal ein Publikumspreis vergeben. Jeder ist eingeladen, an der Wahl des Publikumspreises teilzunehmen.

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Haus Mutschlechner

Projekt Das Mehrfamilienhaus “Josef Mutschlechner” befindet sich direkt über dem Stadtzentrum von Brixen, in Elvas, und profitiert von der sonnigen nordöstlichen Terrassenlage. Um die raumplanerischen Richtlinien des D ...
Haus Mutschlechner
KlimaHaus Klasse/Zertifizierung:
KlimaHaus A
Bauherr:
Bischöfliches Institut Vinzentinum
Standort:
Brixen (BZ)
Architektonische Planung:
Arch. Harald Pichler, Arch. Anton Treyer - Architekten Kerschbaumer Pichler & Partner
Info:
Projekt
Das Mehrfamilienhaus “Josef Mutschlechner” befindet sich direkt über dem Stadtzentrum von Brixen, in Elvas, und profitiert von der sonnigen nordöstlichen Terrassenlage.
Um die raumplanerischen Richtlinien des Durchführungsplanes das Projekt bestmöglich umzusetzen, wurde im Projekt ein besonderes Augenmerk auf die harmonische Einbettung des Gebäudes in die Landschaft und die umliegenden Häuser gelegt. Dabei entstand ein kompakter Bau mit Südausrichtung, der eine unkomplizierte und verständliche Architektur verkörpert. Die Wirkung aufs Auge der von der Straße sichtbaren Hauptfassade wurde sanft gestaltet, indem die Balkone mit schmucken Säulen verziert und die Fassade in Holz eingekleidet wurde.

Bau und Technik
Über dem Geschoß mit Keller und Garage bauen sich drei Stöcke auf, in denen neun Wohnungen Platz finden, drei pro Etage. Die Außenwände aus Ziegel und Beton sind mit Steinwolle gedämmt, jene aus Lärche mit Holzwolle. Das Flachdach ist als Warmdach konzipiert, folglich mit unten angebrachtem Abdichtungsschutz. Durch die großen Fenster mit Dreifachverglasung genießt man einen offenen Blick auf das Tal, und die Sonneneinstrahlung ist aufgrund fehlender Hindernisse optimal. Das Verschattungssystem gewährleistet auf der einen Seite einen ansprechenden Blendschutz und auf der anderen einen hohen Einfall von natürlichem Licht; für gutes Kunstlicht sind hingegen Niedrigenergielampen installiert worden.
Durch den Anschluss an das Fernwärmenetz weist das Gebäude eine sehr gute CO2 Bilanz auf. Die Wärme in den Wohnungen wird über eine Fußbodenheizung abgegeben, während die Luftqualität über eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung geregelt ist.

 
Meine Bewertung: Noch nicht bewertet

MMM Corones

Das Projekt Das von Arch. Zara Hadid entworfene MMM Corones Museum befindet sich auf dem 2.275 Meter hohen Gipfel des Kronplatzes. Es handelt sich dabei um den letzten Baustein einer insgesamt 6 Museen umfassenden Proje ...
MMM Corones
KlimaHaus Klasse/Zertifizierung:
KlimaHaus A
Bauherr:
Skirama Kronplatz
Standort:
Kronplatz-Enneberg (BZ)
Architektonische Planung:
Zaha Hadid Architects
Planung Anlagentechnik:
P. I. Alfred Jud - JUD&PARTNER
Info:
Das Projekt
Das von Arch. Zara Hadid entworfene MMM Corones Museum befindet sich auf dem 2.275 Meter hohen Gipfel des Kronplatzes. Es handelt sich dabei um den letzten Baustein einer insgesamt 6 Museen umfassenden Projektidee des Südtiroler Bergsteigers Reinhold Messner. Um so wenig wie möglich die schon anderweitig vom Menschen veränderte Landschaft des Berggipfels zu verunglimpfen wurde das Museum zum größten Teil unterirdisch angelegt und kann somit, auch hinsichtlich der dort vorherrschenden Extrembedingungen, als wahres Pilotprojekt bezeichnet werden. Das Museum windet sich ins Berginnere, ohne dass dafür eigene Tunnelbauten notwendig waren. Es wurden einzig und allein 30 Zentimeter Erdboden abgenommen und bei Bauende wieder zurückgepflanzt. Die Beweggründe der Projektidee sind augenscheinlich: Der Besucher soll durch festgelegte Ausblickswinkel durch großzügige Fensterflächen auf einige der Messner am liebsten Berge schauen.
Bau und Technik
Um die Bauelemente an die Farbe der Felsen anzugleichen wurden vornehmlich Beton und Zement verwendet. Beim Styropordruck wurde dem Zement auch Fiberglas beigefügt. Damit erhalten die übergroßen Platten nicht nur bauliche Stabilität, sondern sind auch gut in schlanke Formen zu gießen.
Die besondere unterirdische Anlage des Museums und eine 24 cm dicke EPS Dämmung gewährleisten eine konstante Innenraumtemperatur.
Angesichts der geländebedingten Versorgungsschwierigkeiten und der Tatsache, dass in Südtirol der Großteil der elektrischen Energie mittels Wasserkraft erzeugt wird und der Berg schon an das Netz angeschlossen ist, wurde Strom als Antriebsquelle für das Anlagensystem gewählt.
Durch die besonders effiziente Gebäudehülle braucht es indes auch nur geringe Leistungen für die Klimatisierung der Räumlichkeiten. Für das allgemeine Wohlbefinden sorgen Fußbodenheizung und Komfortlüftung.
Das Messer Mountain Museum auf dem Kronplatz wurde vom WAF 2016 (World Architecture Festival) auserwählt. Das Festival ernennt die besten realisierten oder sich noch in der Bauphase befindenden Projekte aus 58 verschiedenen Ländern.
 
Meine Bewertung: Noch nicht bewertet

Haus Riga - B&B

Projekt  Das „Riga“ Gebäude befindet sich auf einem abfallenden Obst- und Wiesengebiet in der Trentiner Thermalgemeinde Comano. Um es so gut wie möglich in die Landschaft einzufügen, wurde ein Teil davon unterirdisch re ...
Haus Riga - B&B
KlimaHaus Klasse/Zertifizierung:
KlimaHaus Gold
Bauherr:
RIGA - s.a.s.
Standort:
Comano Terme (TN)
Architektonische Planung:
Stefania Saracino e Franco Tagliabue Architetti
Planung Anlagentechnik:
Ing. Norbert Klammsteiner - Energytech GmbH
Info:
Projekt
 Das „Riga“ Gebäude befindet sich auf einem abfallenden Obst- und Wiesengebiet in der Trentiner Thermalgemeinde Comano. Um es so gut wie möglich in die Landschaft einzufügen, wurde ein Teil davon unterirdisch realisiert, was über die Bergansicht nicht auffällt und vom Tal wie ein einziger horizontaler Schnitt wirkt. Das Projekt vereint die Funktionen von Gastbetrieb und Wohneinheiten. Gegen Süden wurden großzügige Fensterflächen geschaffen, die viel Sonneneinstrahlung und einen bilderhaften Blick in Waldrichtung ermöglichen. Die unterirdisch angelegten Innenräume erhalten natürliches Licht über eine Sequenz von Atrien, die sich in den Wiesenflächen nach oben öffnen.
 
Bau und Technik
 Die unterirdische Struktur wurde vollständig mit tragenden X-lam Platten verwirklicht, die im Innenraum nicht abgedeckt wurden und folglich sichtbar bleiben. Besonderes Augenmerk wurde auf die Überprüfung der thermischen und hygrometrischen Merkmale des Abdeckungspaketes gelegt, welches auch mit einem tragenden Holzrahmen unter der Wiese realisiert wurde. Die von Auskragungen geschützten Fensterfassaden bauen auf eine Holzstruktur auf und benutzen Zwei- oder Dreifachverglasung. Damit werden gleichzeitig angemessener Sommerschutz und Sonneneinstrahlung im Winter gewährleistet.
Das Gebäude benützt passive Speichersysteme der Sonnenenergie und wird von einer mit vertikalen Geothermiesonden gepaarten enthalpischen Wärmepumpe beheizt und gekühlt. Die Innenraumklimatisierung wird über eine Komfortlüftung mit Vorwärmung und -kühlung der eingeführten, sowie Wärmerückgewinnung der abgeführten Luft verwaltet und mittels Heimautomation gesteuert.
Meine Bewertung: Noch nicht bewertet

Kletterhalle Bruneck

Projekt Die Schulboulder- und Kletterhalle in Bruneck ist wohl die erste Anlage weltweit, welche als Schulsportanlage konzipiert ist und gleichzeitig über den gesamten Tag mehrere Schulklassen zum Sportunterricht aufneh ...
Kletterhalle Bruneck
KlimaHaus Klasse/Zertifizierung:
KlimaHaus A
Bauherr:
Autonome Provinz Bozen - Südtirol
Standort:
Bruneck
Architektonische Planung:
Arch. Helmut Stifter
Planung Anlagentechnik:
Bergmeister GmbH
Info:
Projekt
Die Schulboulder- und Kletterhalle in Bruneck ist wohl die erste Anlage weltweit, welche als Schulsportanlage konzipiert ist und gleichzeitig über den gesamten Tag mehrere Schulklassen zum Sportunterricht aufnehmen wird.
Das vorgeschlagene Projekt zeigt sich als zusammenhängende Gebäudeformation mit in der Höhe und Raumtiefe variierenden Segmenten, welche in ihrer Anordnung mit dem Innenhof und dem Außenkletterbereich qualitativ hochwertige Außenräume entstehen lassen. Die dem Innenhof abgewandte Gebäudeseite zeigt sich mit massivem und geschlossenem Rücken, während die einzelnen Raumfolgen untereinander und zum Hof hin völlig verglast sind.
Neben den Einblicken über die verglasten Außenfassaden, den vielfältigen Sichtbeziehungen in Foyer und Besuchergalerien, sind die Aktivitäten in den Kletterhallen mit ihren 90 Kletterwegen auch optimal über die verglasten Innenwände einsehbar.

Bau und Technik
Das Projekt besitzt eine hohe Wiedererkennung, zielt aber in seiner starken landschaftlichen Bezugnahme auf eine gute Integration in den umgebenden Natur- und Landschaftsraum. Es bedient sich weniger Details und Materialien, die monolithische Gebäudehülle ist fugenlos in Ortbeton mit gestockter Oberfläche und natürlichen Zuschlägen aus örtlichem Kalkgestein ausgeführt. Die Dachfläche wird als fünfte Fassade interpretiert. Die Dämmung erfolgt über 14 cm. Schaumglas. Besonderes Augenmerk wurde auf die Akustik gegeben, die künstliche Belichtung wird über LED Lampen gewährleistet.
Die Fußbodenheizung bezieht Warmwasser von einem Fernwärmewerk, das mit Biomasse befeuert wird. Drei Lüftungsanlagen halten die Luft frisch und die Feuchtigkeit auf gutem Wert. Die Frischluft wird über Öffnungen im Fassadenboden angesaugt, die Altluft wird über die dachseitigen Kletterpaneele wieder ausgeschieden.

 
Meine Bewertung: Noch nicht bewertet

Haus Toldino - Sanierung

Projekt Bei diesem Projekt handelt es sich um die Sanierung eines geschützten Gebäudes aus Steinmauern. Es befindet sich in Cernobbio am Comer See und wurde mit dem Sanierungsprotokoll KlimaHaus R erneuert. Gleichzeitig ...
Haus Toldino - Sanierung
KlimaHaus Klasse/Zertifizierung:
KlimaHaus R
Bauherr:
M. Tardelli
Standort:
Cernobbio (CO)
Architektonische Planung:
P.I. Riccardo Ragabassi
KlimaHaus Energieberater:
Arch. Fabiano Trabucchi, Arch. Alberto Trabucchi, Arch. Giuseppe Cabini
Info:
Projekt
Bei diesem Projekt handelt es sich um die Sanierung eines geschützten Gebäudes aus Steinmauern. Es befindet sich in Cernobbio am Comer See und wurde mit dem Sanierungsprotokoll KlimaHaus R erneuert. Gleichzeitig wurde die bewohnbare Fläche durch den Ausbau des Dachgeschosses erweitert.
 
Bau und Technik
Alle Wände wurden, mit Ausnahme des Daches, von innen mit verschiedenen Materialen gedämmt, die je nach Anforderungen gewählt wurden. Die Außenmauern des Erdgeschosses wurden zuerst mit 4 cm Schaumglas und darauf mit 4 cm dicken Kalziumsilikatplatten gedämmt. Für die erste Ebene und den Dachbereich fiel die Wahl hingegen auf dunklen Kork.
Die Dachhöhe wurde mittels neuer Ziegelwände angehoben und auch hier mit einer 6 cm dicken Innendämmung aus Kork versehen. Nach außen wurden die Wände mit Steinen verschalt, um ein stilvolles Gesamtbild zu wahren und somit das Gebäude harmonisch in die Landschaft einzugliedern.
Das neue Dach wurde mit Holzfaser gedämmt und mit Steinschindeln abgedeckt. Die Fenster samt Stöcken sind aus Holz mit Dreifachverglasung und zählen zur Beschattung je nach Ausrichtung auf Fensterläden und Jalousien, während die Dachfenster elektrische Rollläden haben.
Ein hocheffizienter Brennwertkessel übernimmt die Versorgung der Fußbodenheizung, während für die Warmwasserproduktion zwei Solarthermiemodule auf dem Dach verantwortlich zeichnen. Für ein gesundes Innenraumklima sorgt überdies eine dezentrale Komfortlüftung.
Meine Bewertung: Noch nicht bewertet

Kondominium Badl

Projekt Die neue Wohnanlage in Eppan mit fünf Gebäuden und insgesamt 23 Wohnungen steht auf einer eingeschossigen Tiefgarage, die sich unter dem Gebäudekomplex befindet und KlimaHaus A zertifiziert ist. Der Baukörper üb ...
Kondominium Badl
KlimaHaus Klasse/Zertifizierung:
KlimaHaus A
Bauherr:
Wohnbaugenossenschaft BADL
Standort:
Eppan (BZ)
Architektonische Planung:
Feld72 Architekten, Dr. Arch.Peter Zoderer
KlimaHaus Energieberater:
Ing. Georg Felderer - Energytech GmbH
Info:
Projekt
Die neue Wohnanlage in Eppan mit fünf Gebäuden und insgesamt 23 Wohnungen steht auf einer eingeschossigen Tiefgarage, die sich unter dem Gebäudekomplex befindet und KlimaHaus A zertifiziert ist. Der Baukörper über Erde hat drei bzw. vier Geschosse. Durch die Ausbildung von Staffelgeschossen und großzügigen Terrassen wurden die quaderförmigen Baukörper in die Hanglage des Bauareals eingebettet. Die Fassaden sind mit braun-gelbgrau-grau getönten geometrischen Elementen strukturiert, die den Charakter des Dolomitgesteins aufnehmen. Die Gartengestaltung schafft Freiraum, der gemeinschaftlich genutzt werden kann und das soziale Miteinander der BewohnerInnen fördert. 
 
Bau und Technik
Die Gebäude sind flach gegründet. Die aufgehenden Bauteile im Untergeschoss sind in Stahlbetonbauweise, die Außenwände der Obergeschosse in Halbfertigteilbauweise erstellt. Es wurden Wandelemente mit vorgefertigter Sichtbetonfassadenschale und Dämmkern aus PUR verwendet. Die Geschossdecken sind in Massivbauweise gehalten. Das Dach ist ein Sparrendach mit dazwischenliegender Dämmung und einer Dachdeckung aus Pfannen.
Die Gebäude sind mit einer zentralen Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ausgestattet.
Die Heizwärme mit integrierter Warmwassererzeugung wird von einem Pelletkessel abgedeckt. Ergänzt wird die Warmwasser-Heizanlage durch Solarthermie. Die Heizwärme wird über eine Niedertemperaturbodenheizung in den Wohnräumen verteilt.
Das Bauvorhaben wurde mit dem Südtiroler Architekturpreis in der Kategorie „WOHNEN“ ausgezeichnet.
 
Meine Bewertung: Noch nicht bewertet

Villa Castelli - Sanierung

Projekt Die denkmalgeschützte Villa Castelli befindet sich zwischen dem historischen Zentrum von Bellano (LC) und dem Ufer des Comer Sees. Sie wurde um 1830 erbaut und behielt bis heute trotz verschiedener Erweiterungen ...
Villa Castelli - Sanierung
KlimaHaus Klasse/Zertifizierung:
KlimaHaus R
Bauherr:
Alessandro Castelli
Standort:
Bellano (LC)
Architektonische Planung:
Dr. Arch. Valentina Carì
KlimaHaus Energieberater:
Dr.Ing. Oscar Stuffer - Solarraum
Info:
Projekt
Die denkmalgeschützte Villa Castelli befindet sich zwischen dem historischen Zentrum von Bellano (LC) und dem Ufer des Comer Sees. Sie wurde um 1830 erbaut und behielt bis heute trotz verschiedener Erweiterungen und mehrfachen Umbaus ein harmonisches Aussehen, aus dem sich die ursprüngliche Architektur gut ablesen lässt.
Die Herausforderung für das Planerteam und die Eigentümer bestand darin, den Wohnkomfort und die Energiebilanz der Villa maßgeblich zu verbessern und gleichzeitig den architektonischen Wert zu erhalten und zu unterstreichen. Im ständigen Dialog mit dem Amt für Denkmalschutz wurden innovative Lösungen für die ästhetische Integration technologischer Elemente gefunden: So wurde zum Beispiel das Dach in moderner Weise neu interpretiert. Die bestehenden Dachziegel wurden durch eine neue Blecheindeckung ersetzt, welche mit einer transparenten Bahn mit integrierten monokristallinen Photovoltaikmodulen belegt ist.

Struktur und Technik
Die bestehenden Steinmauern wurden intensiven Entfeuchtungsmaßnahmen unterzogen und danach auf der Innenseite mit 20 cm Perlitedämmplatten gedämmt. Dadurch konnten die dekorativen Verzierungen der Fassade restauriert und erhalten werden. Das Dach wurde erneuert und mit Zellulose, Holzfaser und Mineralwolle gedämmt (37cm), was von außen jedoch nicht sichtbar ist, da ein auskragendes Gesims aus Stahlbeton zur Verbesserung der Statik errichtet werden musste.
Nachdem aus strukturellen und geometrischen Gründen nicht alle Wärmebrücken gelöst werden konnten, wurde zur Kontrolle ein Monitoring System für die Überwachung der mikroklimatischen, thermischen und hygrometrischen Werte der Wandaufbauten installiert.
Die Anlagentechnik baut auf erneuerbare Energie auf und besteht aus einer Wärmepumpe mit Geothermie, einer Photovoltaikanlage und einer Micro Windturbine.
Durch die Sanierung wurde der Energieverbrauch des Gebäudes auf 15kWh/m²a reduziert, das bedeutet eine Verringerung der Verbräuche um 90%.

 
Meine Bewertung: Noch nicht bewertet

Adler Mountain Lodge

Das Projekt Das in der friedlichen Ruhe der Seiser Alm eingebettete KlimaHotel besteht aus einer vierstöckigen Hauptlodge mit einem Untergeschoß, um das sich in freier Ordnung 12 Chalets ausbreiten. Im Hauptgebäude find ...
Adler Mountain Lodge
KlimaHaus Klasse/Zertifizierung:
KlimaHotel, KlimaHaus A
Bauherr:
Adler Mountain Lodge GmbH
Standort:
Kastelruth (BZ)
Architektonische Planung:
Dr.Arch. Hugo Demetz, Dr.Arch Rudolf Perathoner
Planung Anlagentechnik:
Studio Delazer, P.I. Gabriele Frasnelli
Info:
Das Projekt
Das in der friedlichen Ruhe der Seiser Alm eingebettete KlimaHotel besteht aus einer vierstöckigen Hauptlodge mit einem Untergeschoß, um das sich in freier Ordnung 12 Chalets ausbreiten. Im Hauptgebäude finden die Gemeinschaftsdienste wie Rezeption, Restaurant, Bar und Küche, ein Wellnessbereich im Dachgeschoß mit Schwimmbad und Panoramablick, sowie 18 Suiten in den restlichen Etagen Platz.
Dem Gast wird ganz natürlich ein Eindruck gelebter Nachhaltigkeit vermittelt. Jede Betriebsentscheidung ist aufmerksam durchdacht, von der Mülltrennung über die Vermarktung heimischer Bioprodukte bis hin zur Bereitstellung elektrischer Fahrgeräte.

Bau und Technik
Das Hauptgebäude schmücken innen wie außen Holzfassaden. Es wurde auf eine traditionelle Betonstruktur mit Ziegelausfachung vom Untergeschoß zu den ersten drei Stöcken gebaut. Der letzte Stock ist hingegen ausschließlich mit Holz gebaut. Auch die drei Vierergruppen der Chalets bestehen aus Rahmenstrukturen aus Holz. Die Dämmung besteht aus Holzfaser, die Abdeckungen wurden mit eingeblasener Zellulose überzogen und von außen mit Holzschindeln verkleidet.
Zur Wärmeproduktion wird eine erdgasbetriebene Wärmepumpe mit drei Brennwertkesseln verwendet. In jedem Chalet ist eine dezentrale Komfortlüftung eingebaut, während im Hauptgebäude vier Luftbehandlungsanlagen mit Wärmerückgewinnung ihren Dienst in Küche, Restaurant, Schwimmbad und Wellnessbereich tun.
Mit einem zentralen Kontroll- und Überwachungssystem können alle thermischen und elektrischen Anlagen verwaltet und über mehrere Zähler auf ihren Verbrauch überprüft werden.

 
Meine Bewertung: Noch nicht bewertet

Hauptsitz INTECS

Das Projekt Das Gebäude befindet sich im „Nuovo Tecnopolo Tiburtino“, einem wichtigen Forschungsbezirk im Ostteil Roms. Es handelt sich um einen hellen Bau, der sehr kompakt ist und sich durch die besondere Fassade ein ...
Hauptsitz INTECS
KlimaHaus Klasse/Zertifizierung:
KlimaHaus A
Bauherr:
Montacchiello Immobiliare Srl
Standort:
Rom
Architektonische Planung:
Modostudio - cibinel laurenti martocchia architetti associati + Sofia Cattinari Studio
Planung Anlagentechnik:
Ing. Michele De Beni
Info:
Das Projekt
Das Gebäude befindet sich im „Nuovo Tecnopolo Tiburtino“, einem wichtigen Forschungsbezirk im Ostteil Roms.
Es handelt sich um einen hellen Bau, der sehr kompakt ist und sich durch die besondere Fassade eine ganz eigene Dynamik entwickelt. Die Wechselwirkung von Paneelen aus Glas und reflektierendem Stahl, die je nach Position durch unterschiedliche Tiefen gekennzeichnet sind, vermitteln dem Gebäude ständig wechselnde und je nach Blickwinkel sich ändernde optische Effekte.

Bau und Technik
Die Struktur besteht aus einer Serie von untereinander in Kontinuität mittels sich in der Fassade widerspiegelnder Verbindungen vereinigten Stöcken, die mal Stiegen oder Balkone und dann wieder geneigte Flächen für Konferenzsäle oder ein Freiluftauditorium werden. Das Resultat ist eine äußerst differenzierte und flexible Funktionsaufteilung. Sei es die Gebäudehülle, wie auch die über ein Automationssystem gesteuerten Anlagen sind von höchster Qualität und erlaubten somit das Erreichen der KlimaHaus A Zertifizierung. Eine wichtige Rolle spielt dabei eine „leichte“ Gebäudehülle: eine durchgehende Fassade, in der sich Mehrscheibenverglasung und verschachtelten Metallelementen abwechseln. Letztere gewährleisten eine starke Sonnenreflexion und durch eine Isolierung mit Holzfaser eine höchstmögliche Wärmespeicherung.
Bezüglich der Anlagen verfügt das Gebäude über ein System von Wärmepumpen und Komfortlüftung mit hohen Wärmerückgewinnungsgrad. Die mechanischen Anlagen bestehen aus einer primären Lüftung für den Luftaustausch und ein Umluftsystem vom Typ VRV für die Regulierung der Beheizung und Kühlung der Räumlichkeiten.
Der Energiebedarf wird zu einem Teil über erneuerbare Energiequellen gedeckt, welche über Solarthermie- und Photovoltaikanlagen auf dem Dach genützt werden
Meine Bewertung: Noch nicht bewertet

Palais Verdi 33

Bauvorhaben Die Residenz „Giovannini“ war ein typisches Gebäude der 30er Jahre. Während der Projektplanung zeigte sich, dass eine umfangreiche Sanierung nicht umsetzbar war, da sich sowohl Probleme bei Tragwerksplanung ...
Palais Verdi 33
KlimaHaus Klasse/Zertifizierung:
KlimaHaus A
Bauherr:
SE INVEST GmbH
Standort:
Meran (BZ)
Architektonische Planung:
Arch. Elmar Unterhauser
Info:
Bauvorhaben
Die Residenz „Giovannini“ war ein typisches Gebäude der 30er Jahre. Während der Projektplanung zeigte sich, dass eine umfangreiche Sanierung nicht umsetzbar war, da sich sowohl Probleme bei Tragwerksplanung ergaben als auch kein Platz für die erforderlichen Garagen vorhanden war.  
Das alte Gebäude wurde daher abgerissen und eine Neues, mit den Förderungen für eine energetische Sanierung, erbaut.
Der kubische Baukörper mit 12 Wohneinheiten, öffnet sich mit großzügigen Terrassen nach Südwesten. Die geschlossene Fassade wird mit Loggien und versetzt angeordneten bodentiefen Fenstern aufgelockert.
Die Terrassenflächen sind unterbrochen und eröffnen so Räume über zwei Ebenen, die vor allem in den Wintermonaten mehr Sonnenlicht in das Gebäude einstrahlen lassen.

Baukonstruktion und Gebäudetechnik
Das Gebäude ist in Massivbauweise errichtet. Die Außenwände bestehen aus gedämmten Halbfertigteilelementen. Das Flachdach ist begrünt.
Dank einer guten Planung bietet das Gebäude nicht nur einen hervorragenden Wohnkomfort, sondern auch eine sehr hohe Energieeffizienz.
Der Energiebedarf für Heizung und Kühlung wird über Luft-Wasser-Wärmepumpen abgedeckt und die Heizwärme, bzw. Kühle über eine Bodenflächenheizung verteilt.
Der erforderliche Luftwechsel wird mit einer effizienten Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sichergestellt.
Auf dem Flachdach ist eine Solarthermie Anlage für die Warmwasserproduktion aufgestellt. Somit werden die Anforderungen des BLR-Nr. 362 vom 04.03.2013 erfüllt, nach dem 40% der Energie aus erneuerbaren Quellen stammen muss.

 
Meine Bewertung: Noch nicht bewertet

Haus Donatini - Sanierung

Das Projekt Die Wohnung befindet sich in einem historischen Gebäude im UNESCO-Stadtteil von Florenz, mitten im historischen Zentrum der Stadt. Die letzte der vier Etagen besteht aus der Beletage und einer Reihe von bewo ...
Haus Donatini - Sanierung
KlimaHaus Klasse/Zertifizierung:
KlimaHaus R
Bauherr:
D. Donadini
Standort:
Florenz
Architektonische Planung:
Geom. L. Galli
KlimaHaus Energieberater:
Geom. Francesco Sulli
Info:
Das Projekt
Die Wohnung befindet sich in einem historischen Gebäude im UNESCO-Stadtteil von Florenz, mitten im historischen Zentrum der Stadt. Die letzte der vier Etagen besteht aus der Beletage und einer Reihe von bewohnbaren Ebenen direkt unter dem Dach. Daran grenzt ein mindestens 4-geschossiger Turm an, der sich über den Dächern von Florenz erhebt.
Der Baukörper besteht aus einem Stein-Ziegel-Mischmauerwerk mit Stärken zwischen 40 und 60 cm. Die horizontalen Elemente sind aus Holz gefertigt (Träger, Deckenbalken, Ziegelsteine aus Terracotta, Unterkonstruktionen, Estriche und Ausbauschichten). Besonders hervorzuheben dabei ist das Dach im Florentiner Stil mit den Dachziegeln „Mönch & Nonne“ und Dachpfannen.

Bau und Technik
Die energetische Sanierung aller Außenwände, Fenster und Türen, des Daches und der Anlagen des Gebäudes wurde nach dem Protokoll R durchgeführt. Für die Abdeckung wurde die Zwischendecke aus Rohrgeflecht abgetragen und in der Laibung eine Holzwolle-Dämmschicht von 16 cm angebracht mit anschließender Nivellierung und der Anbringung von einem Oberputz aus Kalk. Die vertikalen Außenwände wurden von innen mit Kalziumsilikatplatten mit einer Stärke von 5 cm gedämmt.
Die Fenster, ebenso wie alle anderen Öffnungen, wurden durch neue Fenster inklusive neuer Blindstöcke ersetzt.
Die Heizanlage wurde vollständig mit einem Brennwertkessel mit einer Leistung von 25 kW ersetzt, der Warmwasser produziert und 150 Liter speichern kann. Außerdem wurden Heizkörper aus Gusseisen installiert und ein Regelsystem, das mit einer externen Sonde ausgestattet ist, mit programmierbaren Thermostaten in den jeweiligen Bereichen und Thermostatventilen an den Heizkörpern.  
Besonderes Augenmerk wurde auf eine natürliche Lüftung gelegt, die den Kamineffekt eines sich seitlich am Gebäude befindenden Turms ausnutzt. Feuchtigkeitsgesteuerte Öffnungen, die in den Fenstern integriert sind, ermöglichen einen kontinuierlichen Luftfluss über den Kamineffekt. Mit dieser Lösung wurden Kernbohrungen in der Fassade vermieden. Ein Dachfenster des Turms wird über einen Feuchtigkeitssensor mechanisch geöffnet und geschlossen.

 
Meine Bewertung: Noch nicht bewertet

Haus Vaona - Sanierung

Das Projekt Das bäuerliche Anwesen liegt in einer Position mit großartigem Panorama, eingebettet in die Hügellandschaft von Marano di Valpolicella in der Provinz Verona, und steht für dort traditionelle Siedlungsformen ...
Haus Vaona - Sanierung
KlimaHaus Klasse/Zertifizierung:
KlimaHaus R
Bauherr:
M. A. Vaona
Standort:
Marano di Valpolicella (VR)
Architektonische Planung:
Geom. Giovanni Venturini
KlimaHaus Energieberater:
Ing. Arch. Mattia Guardini, Geom. Giovanni Venturini, Geom. Giuseppe Mosconi
Info:
Das Projekt
Das bäuerliche Anwesen liegt in einer Position mit großartigem Panorama, eingebettet in die Hügellandschaft von Marano di Valpolicella in der Provinz Verona, und steht für dort traditionelle Siedlungsformen am Land.
Die Originalstratigraphie ist typisch für die Zeit des Baus Ende des 19. Jahrhunderts: Dicke Außenmauern aus Stein, zirka 55 cm; Fußboden direkt auf den Grund gebaut, teilweise mit Steinen der Gegend gepflastert.
Das architektonische Projekt hat die internen Aktivitäten neu organisiert, ohne dadurch die ursprüngliche Raumaufteilung zu beeinträchtigen.

Bau und Technik
In einer ersten Bauphase wurde die bestehende Struktur verstärkt, um alle Elemente abzusichern, die einer Befestigung durch Untermauerung und Kalkeinspritzungen bedurften. Zur energetischen Sanierung wurde ein Wärmedämmsystem verwendet, das an der Nordseite auf der Außenwand 14 cm EPS mit Graphit verbaut hat und an den restlichen Seiten eine Innendämmung mit 12 cm. Mineralschaum. Am Dach wurde der ursprüngliche Lattenverschlag wiederhergestellt und mit Holzfaser abgedichtet, wodurch die gesamte Gebäudehülle profitiert und Winter- wie Sommerschutz verbessert werden. Durch bestehende Beschränkungen wegen Landschaftsschutz könnten keine Solarzellen installiert werden, weshalb man einen Brennwertkessel mit Pelletofen installiert hat. Der Großteil des Gebäudes ist mit einer Fußbodenheizung ausgestattet, die Bäder mit Wandheizkörpern. Eine zentrale Luftbehandlungsanlage mit hohem Wirkungsgrad und Wärmerückgewinnung sorgt für den nötigen Luftaustausch und angenehme Feuchtigkeitswerte.

 
Meine Bewertung: Noch nicht bewertet

Haus G.

Projekt Das Gebäude in Vals bei Mühlbach (BZ) spiegelt die Konstellation des projektierten Bauloses wider. Die Baurechtsgrenze ist in Bezug auf das verbaubare Volumen sehr klein und enthält viele Einschnitte bzw. Ecken. ...
Haus G.
KlimaHaus Klasse/Zertifizierung:
KlimaHaus A
Bauherr:
I. G.
Standort:
Mühlbach (BZ)
Architektonische Planung:
Arch. Felix Kasseroler - raum3 architekten
Info:
Projekt
Das Gebäude in Vals bei Mühlbach (BZ) spiegelt die Konstellation des projektierten Bauloses wider. Die Baurechtsgrenze ist in Bezug auf das verbaubare Volumen sehr klein und enthält viele Einschnitte bzw. Ecken. Durch diese Einschränkungen basiert das architektonische Grundkonzept auf einer Reduzierung des Baukörpers auf eine kompakte, klare und ruhige Grundform. Ecken sollen eliminiert werden, Auskragungen, Balkone, Loggien und Terrassen sollen in den kompakten Baukörper integriert werden. Das reduzierte Volumen lehnt sich an den bestehenden Gebäudetypologien der Umgebung an. Das daraus entstandene Satteldach orientiert sich am Gelände des Talkessels und reduziert optisch die Höhe des Gebäudes. Es entsteht ein "innerer" Körper, welcher von einer Hülle aus Holz umschlossen wird.

Bau und Anlagen
Um die Kompaktheit und klare Grundform des Gebäudes zu wahren, wurden in die Hülle Öffnungen für Balkone, Loggien und Fenster ausgeschnitten. Die großen Öffnungen bzw. Verglasungen orientieren sich in Richtung Süden, wobei sich das Gebäude in Richtung Norden eher geschlossen hält.
Der zweigeschossige Bau wurde in Massivbauweise (Ziegel mit EPS-Wärmedämmverbundsystem) und einem Aufbau in Holz errichtet. Für die Dämmung des Dachs wurden Holzfaserplatten verwendet.
Das Gebäude ist an das Biomasse-Fernheizkraftwerk angeschlossen, die Wärmeabgabe erfolgt über ein Flächenheizsystem. Eine dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung garantiert eine hohe Raumluftqualität.
 
Meine Bewertung: Noch nicht bewertet

Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung - Frankenberg

Projekt Bei der Sanierung wurde das besondere Gestaltungsprinzip des 1971 errichteten Gebäudes noch weiter unterstrichen, indem der Bestand als Massivbau in sehr heller Oberflächengestaltung hervorgehoben wurde, während ...
Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung - Frankenberg
KlimaHaus Klasse/Zertifizierung:
Sanierung - KlimaHaus A
Bauherr:
Autonome Provinz Bozen - Südtirol
Standort:
Tisens (BZ)
Architektonische Planung:
Arch. Michael Tribus
Info:
Projekt
Bei der Sanierung wurde das besondere Gestaltungsprinzip des 1971 errichteten Gebäudes noch weiter unterstrichen, indem der Bestand als Massivbau in sehr heller Oberflächengestaltung hervorgehoben wurde, während die Volumen-Erweiterungen bei den Zimmern und zum Teil auch bei den Klassenräumen durch Zubauten in Holz in dunkler Blecheindeckung gestalterisch in den Hintergrund rücken. Am 8000 Kubikmeter großen Heimtrakt mit Zimmern und Klassenräumen auf vier terrassierten, den Geländeverlauf folgenden Geschossen der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Frankenberg in Tisens wurden verschiedene Arbeiten zur energetischen Sanierung durchgeführt.

Bau und Technik
Alles in diesem Projekt ist dem Resultat der bestmöglichen Energieeffizienz, sei es bezgl. der Gebäudehülle wie auch der Anlagen, untergeordnet. Dabei sollten die Kosten so tief wie möglich gehalten werden.
Die Ziegelstruktur wurde mit 30 cm EPS gedämmt. Ein Heizwertkessel versorgt ein an der Wand angebrachtes System mit Warmwasser. Neben der Gebäudehülle wurden auch die Badezimmer inklusive Rohrsystem saniert. Durch ein besonderes angewandtes Licht-Luft-System, bei dem die Komfortlüftungsanlage in die Fassade in Holzbauweise integriert ist, konnte zusätzliches Volumen für die Zimmer geschaffen und der Wohnkomfort optimiert werden.
Die Bauarbeiten wurden im September 2013 aufgenommen und im November 2014 abgeschlossen. Die Gesamtausgabe beläuft sich auf 1,486 Millionen Euro, was einem Nettopreis von 185,93 Euro pro Kubikmeter entspricht.

 
Meine Bewertung: Noch nicht bewertet

Haus “Am Steinbruch”

Das Projekt Die Villa “Am Steinbruch” - ein Privathaus für zwei Familien - befindet sich am Ortsrand von Oberbozen mit Blick auf das großartige Bergpanorama der Dolomiten. Die Planer waren bemüht, den genius loci zu res ...
Haus “Am Steinbruch”
KlimaHaus Klasse/Zertifizierung:
KlimaHaus A
Bauherr:
B. M.
Standort:
Ritten (BZ)
Architektonische Planung:
Arch. Lukas Rungger
Info:
Das Projekt
Die Villa “Am Steinbruch” - ein Privathaus für zwei Familien - befindet sich am Ortsrand von Oberbozen mit Blick auf das großartige Bergpanorama der Dolomiten. Die Planer waren bemüht, den genius loci zu respektieren und die Architektur und Landschaft der Region mit einzubeziehen: die Trockensteinmauern und die Schindeln auf dem Dach und an der Fassade nehmen Bezug auf lokale Materialien, Bautraditionen und Handwerkstechniken. Die Natursteinmauer formt dabei die stützende Basis der Architektur und verschmilzt allmählich mit der Landschaft. Darauf sitzen zwei einfache Häuser mit Satteldach und Schindelverkleidung an Wänden und Dächern, die sich in Richtung der Berge orientieren. Die Frontfassaden sind total verglast und öffnen den Innenraum zur Landschaft hin. Der tiefer gelegene Teil des Gebäudes, der Raum hinter der Natursteinmauer beherbergt die privateren Schlafzimmer und Badezimmer; es ist in die Erde eingegraben und verschwindet so in der Umgebung. Die Fensteröffnungen sind kleiner und schaffen daher die intimeren Bereiche des Wohnens.

Bau und Technik
Die Struktur ist aus Stahlbeton und mit einem Wäremdämmverbundsystem isoliert. Der ökologische Aspekt beginnt bei der Wahl ortstypischer Materialien wie Holz, Stein und Lehm aus der Umgebung, und setzt sich im Energiekonzept des Hauses fort: durch eine kontrollierte Lüftung ("Klimahaus A") sowie einem Pellets-Heizsystem werden Kosten gespart und die Umwelt geschont. Ein 22.000-Liter-Tank sammelt Regenwasser für die Bewässerung von Gärten und die Toilettenspülungen.

 
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Aussergosternhof

Projekt Das Projekt sah den Umbau und die Sanierung des landwirtschaftlichen Wohngebäudes auf der Hofstelle „Aussergostnerhof“ in Seis am Schlern vor (Gemeinde Kastelruth). Dabei wurde eine neue Wohneinheit für den land ...
Aussergosternhof
KlimaHaus Klasse/Zertifizierung:
KlimaHaus A
Bauherr:
Franz Mulser
Standort:
Kastelruth (BZ)
Architektonische Planung:
Arch. Stefan Gamper
Info:
Projekt
Das Projekt sah den Umbau und die Sanierung des landwirtschaftlichen Wohngebäudes auf der Hofstelle „Aussergostnerhof“ in Seis am Schlern vor (Gemeinde Kastelruth). Dabei wurde eine neue Wohneinheit für den landwirtschaftlichen Betriebsleiter errichtet, im bestehenden Wohngebäude wurden vier Wohnungen für Urlaub auf dem Bauernhof und eine Wohnung für die Altbauern realisiert. Zudem wurden die Hofeinfahrt und der Hofraum umgestaltet. Die verschiedenen Erdebenen wurden durch Wiesendämme konsolidiert, und wo es notwendig war, wurden zusätzliche Gesteinswälle hinzugebaut.

Bau und Technik
Die neue Wohneinheit wird als Zubau an das bestehende Wohngebäude vorgesehen und erstreckt sich über ein unterirdisches Kellergeschoss, zwei Wohngeschosse und den Dachboden.
Das Dach wurde als Satteldach ausgeführt und die Fassade wurde ab dem Obergeschoss mit Holz verkleidet.
Das bestehende Wohngebäude wurde so umstrukturiert, dass vier Wohnungen für Urlaub auf dem Bauernhof und eine Wohnung für den Altbauern Platz finden. Das Gebäude wurde mit einem Vollwärmeschutz gedämmt.
Das Fassadenbild wurde möglichst einheitlich, mit wenigen, dafür aber kräftigen Details, sowie schlichter und strenger Formgebung, gehalten. Wichtig war den Planern die Ablesbarkeit der Funktionen bereits von außen. So spiegeln sich die Raumfunktionen in der Fassadengestaltung wider.

 
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Haus Verona - Sanierung

Das Projekt Das Penthouse befindet sich in einem Palast aus dem 13. Jahrhundert, mitten im Herzen von Verona und voller Charme und Geschichte. Im Laufe der Jahrhunderte diente es als Residenz für berühmte Familien wie D ...
Haus Verona - Sanierung
KlimaHaus Klasse/Zertifizierung:
KlimaHaus R
Bauherr:
E. V.
Standort:
Verona
Architektonische Planung:
Arch. Michele Perlini
KlimaHaus Energieberater:
Arch. Michele Perlini
Info:
Das Projekt
Das Penthouse befindet sich in einem Palast aus dem 13. Jahrhundert, mitten im Herzen von Verona und voller Charme und Geschichte. Im Laufe der Jahrhunderte diente es als Residenz für berühmte Familien wie Dal Verme, Gattamelata und De Monte, um dann in den Besitz der Familie Maffei zu gelangen. 1755 diente es als letzte Heimstätte für den Marchese Scipione, Sprach- und Naturwissenschaftler von Weltruhm.
Die Wohnung erstreckt sich über den ganzen letzten Stock auf einer Fläche von insgesamt 360 Quadratmetern, mit zwei Terrassen zu 40 und 80 Quadratmetern, die einen atemberaubenden Blick auf die Stadt erlauben. Durch eine aufmerksame Planung der Innenräume ergibt sich aus der Wohnung ein exklusiver Zugang zum alten Turm, der zu den höchsten Aussichtstürmen von Verona gehört. Maffei hatte dort seinerzeit eine Sternwarte eingerichtet.

Bau und Technik
Aufgrund der historischen Bedeutung des Gebäudes war die einzige Lösung für die Isolierung der Gebäudehülle eine Innendämmung, welche durch 8 cm. dicke Platten aus Kalziumsilikat gewährleistet wird.
Eine Luft-Wasser Wärmepumpe, die an einen 300 Liter Boiler angeschlossen ist, versorgt das Heiz- und Kühlsystem, sowie die Warmwasserproduktion. Für eventuelle Spitzen wurde zusätzlich ein Brennwertkessel installiert.
Wärme und Kälte werden über eine Fußbodenanlage abgegeben. Um einen korrekten Luftaustausch zu garantieren und damit die Bildung von Kondenswasser in den Innenräumen zu unterbinden wurde eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung installiert.

 
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Haus am Delago Platz

Projekt Das „Ex-Bar Sabina“ Gebäude befindet sich im historischen Statdtkern von Bozen. Auf dem Areal eines baufälligen und deshalb abgebrochenen Altbaus wurde ein Wohn- und Geschäftsgebäude der KlimaHaus Klasse A erric ...
Haus am Delago Platz
KlimaHaus Klasse/Zertifizierung:
KlimaHaus A
Bauherr:
Mayrlsche Stiftung
Standort:
Bozen
Architektonische Planung:
Arch. Andreas Lengfeld, Arch. Pavol Mikolajcak
Info:
Projekt
Das „Ex-Bar Sabina“ Gebäude befindet sich im historischen Statdtkern von Bozen. Auf dem Areal eines baufälligen und deshalb abgebrochenen Altbaus wurde ein Wohn- und Geschäftsgebäude der KlimaHaus Klasse A errichtet. Der Neubau, mit zwei Untergeschossen und fünf Obergeschossen, orientiert sich in seinem Gebäudeumriss am ehemaligen Bestand. Die Fassade aus gestocktem Sichtbeton, dem Zuschläge aus heimischem Gestein einen gelben Anstrich verleihen, steht in Analogie zu den sehr strengen und regelmäßig gestalteten Nachbarfassaden. Der kompakte kubische Baukörper wird durch Balkone und Loggien aufgelockert.
Schiebbare Fensterläden aus Holz, die neben den Fenstern in der Fassade integriert sind, bilden den Sonnenschutz. Der alte Treppenhausturm, der nicht abgerissen wurde, wurde begrünt und erschließt sowohl den Neubau als auch den nebenanliegenden Ansitz.
Das Gebäude ist harmonisch in die Umgebung eingefügt und stärkt den Eindruck eines Ensembles, ohne auf eine moderne und zeitgenössische Note zu verzichten. Das Projekt wurde mit dem Südtiroler Architekturpreis 2015 ausgezeichnet.

Bau und Technik
Die Gebäudehülle besteht aus Ziegeln und EPS Dämmung. Die Technische Gebäudeausrüstung wurde mit dem Ziel geplant hohe Wohnqualität zu gewährleisten bei gleichzeitig geringen Betriebs- und Wartungskosten. Die Anlagentechnik umfasst ein integratives System für Heizung, Kühlung und Lüftung. Je nach Anforderung können die Klimazonen des Gebäudes unabhängig voneinander geregelt werden. Für die Warmwasserbereitung sind Solarkollektoren auf dem Dach installiert. Für das Wohlbefinden sorgt eine dezentrale Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung.

 
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Haus in Cortina d’Ampezzo - Sanierung

Das Projekt Das frühere Gebäude stammt laut den Karten des Katasters „Teresiano“ aus dem Jahr 1773. Es befindet sich in der Ortschaft Cadin di Sotto, 3 km von Cortina d`Ampezzo entfernt, und erhebt sich über einer Meere ...
Haus in Cortina d’Ampezzo - Sanierung
KlimaHaus Klasse/Zertifizierung:
KlimaHaus R
Bauherr:
P. B.
Standort:
Cortina d’Ampezzo (BL)
Architektonische Planung:
Arch. Mauro Valleferro
Info:
Das Projekt
Das frühere Gebäude stammt laut den Karten des Katasters „Teresiano“ aus dem Jahr 1773. Es befindet sich in der Ortschaft Cadin di Sotto, 3 km von Cortina d`Ampezzo entfernt, und erhebt sich über einer Meereshöhe von 1.275 Metern.
Es wurde die Holzbauweise des Bundwerks angewendet, das bedeutet, dass das Gerüst aus Balken besteht, die vertikal und horizontal verlaufen und durch diagonale Binderbalken, die als Verstrebungen dienen, miteinander verbunden sind. Dazwischen wurde eine abschließende Bretterwand angebracht.
Während der Umstrukturierung wurden alle Sanierungsarbeiten aus den 80er Jahren aufgehoben. Dafür wurden traditionelle und mit dem Ort verknüpfte Materialien im ehemaligen Heuschuppen verarbeitet und die originale Außenstruktur komplett beibehalten.
Die Maßnahmen umfassen die Demontage und Katalogisierung der Elemente, aus denen das Dachgerüst besteht, die Wiederverwendung der äußeren Holzfläche inklusive des Bundwerks und den anschließenden Wiederaufbau einer neuen tragenden Holzstruktur mit einer Zwischendecke aus Balken und Brettern.

Bau und Technik
Besondere Aufmerksamkeit wurde der Wiederverwendung der vorhandenen Materialien geschenkt. So wird die Materialbewegung auf der Baustelle auf ein Minimum reduziert.
Die Verbindung der Elemente, aus denen das Gebäude besteht, erfolgte über Anschlussstellen oder Bänder, so dass kein Schaum und keine Klebstoffe eingesetzt werden mussten. So wird eine eventuelle spätere Demontage der verschiedenen Komponenten ermöglicht. Um einen hohen Wohnkomfort zu erreichen, wurde das Dämmmaterial mit Bedacht eingesetzt und auch im Inneren der Struktur angebracht. Dies und eine optimale Bänderung ermöglichten es, beim Blower-Door-Test eine Luftwechselrate von 50n bei einer Außenluftrate von 2.08 (l/h) zu erreichen.
Die durchschnittlichen thermischen Eigenschaften der Außenwände belaufen sich auf U-Werte von 0.14 bis 0.16 W/m²K, während für das Dach ein U-Wert von 0.17 W/m²K erreicht wurde.
Das Gebäude wurde mit einer Fußbodenheizung ausgestattet und einer zentralisierten Lüftungsanlage.

 
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